3. April 2012
Es ist soweit! Der erste Spargel wurde gesichtet und natürlich gleich gekauft. Aus Deutschland kommt er zwar noch nicht, aber essbar ist er trotzdem.Und hier gibt’s natürlich gleich zwei Spargelrezepte von mir:
Spargel klassisch für 2 Portionen und Spargelsuppe für 4 Portionen (für den nächsten Tag)
- 1 kg Spargel (weiß)
- 2 EL Butter
- mind. 1 EL Zitronensaft
- 1 Zwiebel
- 1/2 Becher Sahne
- 2 EL Zucker
- 2 – 3 EL Mehl
- Salz, Pfeffer, Muskat
Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Beides aufheben. In einem großen Topf (Spargel sollte quer hinein passen) Wasser zum Kochen bringen, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Butter, den Zucker hinzufügen und mit Salz abschmecken. Den Spargel hinein geben und 10 Minuten kochen lassen, dann vom Herd nehmen, die Spargelschalen und -enden zugeben und weitere 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, bis die Spargelstangen weich sind. Bis auf 3 oder 4 Stangen alle aus dem Wasser nehmen und nach Belieben mit Pellkartoffeln und Sauce Hollandaise servieren.
Die Spargelreste nach ca. 2-3 Stunden aus dem Wasser nehmen und das Spargelwasser kühl stellen. Am nächsten Tag die Zwiebel putzen und würfeln und in 1 EL Butter glasig dünsten, mit Mehl bestäuben kurz andünsten und ca. 900 ml des Spargelwassers mit dem Schneebesen einrühren. Das Ganze zum Kochen bringen, damit es abbinden kann. Alles mit dem Pürierstab einmal durchpürieren. Die aufgehobenen Spargelstangen in Scheiben schneiden mit der Sahne zufügen, alles erhitzen, aber nicht kochen. Mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat, Zucker und nach Geschmack auch Zitronensaft abschmecken.
Mit diesem Rezept können Sie alles am Spargel verwerten. Und keine Angst, dass die Spargelschalen die Suppe bitter machen. Die Bitterstoffe gehen nur aus den Schalen ins Wasser über, wenn sie kochen.
Gutes Gelingen und guten Spargeltit!
12. März 2012
Das Telefon klingelt, Sie gehen nichts ahnend abheben und schon hat es Sie erwischt. Die liebe Verwandschaft hat sich mal eben kurzfristig zum Kaffee angekündigt. Natürlich fällt Ihnen auf die Schnelle keine halbwegs glaubwürdige Ausrede ein und bevor Sie sich versehen, haben Sie am Nachmittag die Bude voll und sofort ein Date im nächsten Supermarkt und danach in Ihrer Küche zu backen. Denn natürlich erwartet man von Ihnen einen selbstgebackenen Kuchen. Also, wenn’s mal wieder schnell gehen soll:
Fixe Erdbeertorte
Zutaten:
- 1 Wiener Biskuitboden (3teilig)
- 1 Päckchen Pudding, Vanille
- 3 Becher Sahne
- 750 g Erdbeeren
- 1 Beutel Gelatine fix (Dr. Oetker)
- Zucker
- Vanillezucker
- 3 Päckchen Sahnesteif
- Milch
- 2 – 4 cl Schnaps nach Wahl
Den Pudding mit etwas weniger Milch als angegeben zubereiten, kalt stellen und ab und zu rühren, damit sich keine Haut bildet. Ein Becher Sahne mit dem Gelatine fix steif schlagen und unter den kalten Pudding heben. Mit Zucker und Vanillezucker abschmecken. Die Erdbeeren längs in Scheiben schneiden. Den ersten Tortenboden mit etwas Puddingcreme bestreichen, darauf eine erste Schicht Erdbeeren dachziegelähnlich verteilen. Vorsichtig mit einer weiteren Schicht Puddingcreme bestreichen. Den zweiten Boden darauf setzen und wie eben beschrieben verfahren. Ein paar Erdbeeren für die Deko übrig lassen. Dann den letzten Boden oben aufsetzen. Die Sahne mit Zucker, Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen. Die Torte rundherum mit Sahne möglichst glatt betreichen. An den unteren Rand dicht an dicht Erdbeerdscheiben mit der breiten Seite nach unten leicht in die Sahne andrücken. Obenauf ebenfalls Erdbeerscheiben legen oder mit klein geschnittenen Erdbeeren bspw. Zahlen formen.
Die Torte am besten bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen. Vorzugsweise mindestens 2 Stunden, sie schmeckt aber auch ungekühlt, ist dann nur nicht ganz so fest.
Nach getaner Arbeit haben Sie sich jetzt auf jeden Fall einen Schnaps verdient. Wenn die Verwandschaft wieder abgezogen ist, genehmigen Sie sich am besten einen zweiten.
1. Februar 2012
Mitten in Gießen eröffnete Mitte letzten Jahres ein kleines schuckeliges Restaurant. Durch seine gute Lage in der Fußgängerzone auf der Sonnenseite wurde es im Sommer zu meiner Pilgerstätte für einen wirklich guten und bezahlbaren Latte Macchiato. Doch das Gianoli hat noch mehr zu bieten:
Mittags können Sie dort eine wirklich gute Pasta zu einem sehr guten Preis erhalten. Abends wird die Karte noch durch verschiedene Fleisch- und Fischgerichte erweitert. Positiv ist, dass die Karte (fast) täglich wechselt. Das zeichnet einerseits die Kreativität des Koches aus, andererseits steht es für die Frische der Produkte.
Doch auch wer sich nur auf einen Schluck Wein im Gianoli treffen will, kann das guten Gewissens machen. Neben dem wirklich leckeren Hauswein, gibt es eine große Weinkarte mit Empfehlungen vom Chef. Dazu können Sie sich ein paar Oliven oder eine Käseplatte gönnen.
Aber Achtung! Reservieren sollten Sie auf jeden Fall. Ob Sie sich an den großen, gemütlichen Tisch für 20 Personen setzen oder lieber an einem einzelnen Tisch, das Gianoli wird sicherlich auch Sie mit seinem Charme bezaubern.
Ach ja: Sollten Sie einmal nicht 100%ig mit dem Essen zufrieden sein, sind Service, Chef und Küche sehr zuvorkommend und für jede Kritik dankbar. Und das, liebe Leser, ist für mich ein Zeichen wahrer Größe und Qualität.
8. Dezember 2011
Eine leckere selbstgemachte Konfitüre zum Frühstück kann (fast) jeder. Wie wär’s mal mit einer herzhaften Konfitüre zu Fleisch, Käse oder zum Butterbrot? In einem Buch entdeckt und gleich ausprobiert: eine Tomatenkonfitüre. Allerdings musste ich das Rezept abwandeln, da es nicht gelieren wollte und ich außerdem um diese Jahreszeit keine aromatischen Tomaten bekomme.
Das brauchen Sie dafür:
- 1 Packung Gelierzucker 2:1
- 3 Dosen Tomaten in Stücken
- 1 Chili, rot
- 3 Nelken
- 5 EL Zucker
- Geliermittel (bspw. Agar-Agar o. ä.)
- event. Cayennepfeffer
- 6 Gläser mit Twist-Off-Deckel je 211 ml
Von den stückigen Tomaten 1000 g abwiegen, mit dem Gelierzucker vermischen. Die Chili waschen, entkernen, klein schneiden und mit den Nelken zu der Tomaten-Zucker-Mischung geben. Die Mischung mindestens ca. 24 h kühl stellen.
Nach der Ruhephase die Tomaten-Zuckermischung von den Nelken befreien und nach Bedarf mit Cayennepfeffer nachschärfen bis eine leichte Schärfe entsteht. (Es sollte aber nicht zu scharf sein.) Die Mischung in einem Topf zum Kochen bringen, den Zucker zufügen und sprudelnd ca. 4 Minuten kochen lassen. Eine Gelierprobe machen (Etwas Konfitüre auf einen kalten Teller geben. Wenn die Konfitüre langsam fest wird, d.h. beim schräg halten des Tellers herunterläuft und dann langsamer wird, dann geliert sie gut.) Falls die Gelierprobe nicht gelingt, etwas Geliermittel noch hinzufügen bis die Gelierprobe gelingt. Die Konfitüre in die heiß ausgewaschenen Gläser füllen, fest verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach säubere ich die Gläser mit einem feuchten Tuch und beklebe sie noch mit Etiketten.
Ein nettes Mitbringsel für jede Gelegenheit, natürlich auch für Weihnachten.
20. November 2011
gibt es manche Leckerei und auch Zimt. Das stimmt. Doch nicht nur in der Weihnachtsbäckerei gibt es Zimt, sondern auch an den restlichen 341 Tagen ist es erlaubt Zimt zum Kochen zu verwenden. Zum Beispiel in einer Tomaten-Bolognese. Sie brauchen für 4 Personen:
- 500 g Hackfleisch, gemischt
- 3 Zwiebeln, mittelgroß
- 500 ml passierte Tomaten
- 1 kleine Dose stückige Tomaten
- 3-4 EL Zucker
- 3-4 EL Tomatenmark
- Paprika, edelsüß
- Pfeffer
- Salz
- Thymian
- Zimt
- Margarine, Öl oder Butter zum Braten
Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Eine breite und hohe Pfanne erhitzen, das Bratfett zugeben und erhitzen. Jetzt das Hackfleisch zufügen und anbraten, bis kein rohes Fleisch mehr zu sehen ist, dann die Zwiebel zufügen und mitdünsten, aber nicht braun werden lassen. Mit Salz und Pfeffer vorsichtig würzen. Mit Paprika bestäuben, durchrühren und an den Pfannenrand schieben, so dass die Mitte der Pfanne frei ist. Auf die freie Fläche das Tomatenmark geben und kurz anbraten. Alles verrühren und dann die passierten Tomaten und danach die Hälfte des Zuckers zugeben. Alles ca. 5 Minuten einkochen lassen. Hin und wieder umrühren. Nun die stückigen Tomaten zugeben, mit ein wenig Zimt bestäuben und alles verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, Thymian nach Geschmack zugeben und alles noch etwas einkochen lassen.
Dazu passen Nudeln aller Art, aber natürlich am besten Spaghetti.
10. November 2011
Und wieder ein Pasta-Rezept. Auf einer Feierlichkeit sprachen wir über Pasta-Rezepte und man bat mich um dieses Rezept. Eine Pasta mit Chili-Honig-Tomatensoße, Garnelen und Rucola.
Zutaten für 2-3 Portionen:
- 1 Dose stückige Tomaten
- 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
- 1/2 bis 1 Päkchen Rucola
- Riesengarnelen, pro Person ca. 5 oder mehr
- Spaghetti
- Honig
- 2 EL Tomatenmark
- Butter
- Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- Chili
- Salz, Pfeffer
Die Spaghetti nach Packungsanleitung und Hunger zubereiten. Die Zwiebel in Butter glasig dünsten, das Tomatenmark zufügen und kurz mitbraten (es darf ruhig ein bisschen anbrennen, muss aber nicht). Die stückigen Tomaten zufügen, salzen und pfeffern und einkochen lassen. Mit Honig und Chili etwas süßlich und scharf abschmecken. In der Zwischenzeit den Rucola waschen und putzen, wenn nötig und halbieren oder dritteln (je nach Geschmack). Die Garnelen schälen – wenn nötig, waschen und trocken tupfen. Eine Pfanne sehr heiß werden lassen, das Öl darin erhitzen. Die Garnelen zugeben salzen und pfeffern und nach 1 Minute bis 1,5 Minuten drehen, ebenfalls auf der anderen Seite 1 Minute bis 1,5 Minuten braten, salzen und pfeffern, vom Herd nehmen.
Die Pasta mir der Tomatensoße mischen und auf große Teller geben. Die Garnelen auf die Pasta legen und den Rucola darüber geben (so viel man mag). Sofort servieren. Mischen darf dann jeder selbst auf dem Teller.
MjammMjamm.
Anmerkung: Ich verwende meistens gefrorene Riesengarnelen, die ich über Nacht schonend im Kühlschrank auftaue.
…einen Wunschzettel erstellt? Bald ist Weihnachten. (Ja, ziemlich bald. Die Zeit vergeht schneller als Sie denken.) Jetzt sind Sie noch nicht komplett gestresst. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, überlegen Sie sich, worüber Sie sich freuen würden und schreiben Sie es auf und verteilen es. ODER: Nutzen Sie doch die Online-Wunschzettel diverser Anbieter, bspw. amazon.de. Natürlich ist der Überaschungseffekt dahin, aber wollen Sie denn wirklich noch überrascht werden? Dann doch lieber das neue Buch des Lieblingsautors wünschen, als einen Schlafanzug mit Herzchenmuster zu bekommen, den Sie ja doch nur umtauschen würden. Womit wir dann nämlich bei Problem Nummer 2 wären: den völlig entnervenden Nach-Weihnachtsfeiertagen, während denen die Geschäfte nur geöffnet haben, damit alle ihre nicht gewünschten oder schlimmer noch nicht erwünschten Weihnachtsgeschenke umtauschen können.
Außerdem finde ich es sehr schön, einmal zu überlegen, was ich denn wirklich gerne hätte. Ein Geschenk, was mich nicht nur für fünf Minuten begeistert, sondern etwas, woran ich lange Freude haben könnte. Natürlich haben wir mittlerweile alle die Möglichkeit uns das Gewünschte gleich selbst zu kaufen, aber ist es nicht weihnachtlicher sich ein Stückchen darauf zu freuen? Ein bisschen in Vorfreude zu schwelgen und auch wenn man weiß, was sich im Päkchen befindet, ganz gespannt auf Weihnachten zu sein.
Ein nützlicher Nebeneffekt einer Wunschliste ist außerdem, dass Ihre Lieben (sofern sie es noch nicht wissen) Sie besser einschätzen können. Dann bekommen Sie beim nächsten Mal ohne Wunschliste vielleicht nicht die verhassten Socken oder Bücher vom falschen Autor geschenkt.
Und nun ran an den Speck und wünschen, was das Zeug hält. Und wenn Sie Ihre Liste verteilen, dann bitten Sie doch gleich um eine Geschenkeliste- Rückantwort, sofern Sie noch keine haben. Dann sind auch Sie auf der sicheren Seite.
3. November 2011
Auf die Schnelle geht bei uns zu Hause immer die Pasta. Und zwar in allen Variationen. Nach und nach möchte ich gerne alle meine Lieblings-Pastarezepte mit Ihnen teilen und auch von meinen Pastasoßen-Geschmackskatastrophen berichten.
Heute gab es eine Champignonsauce mit Spaghetti. Übrigens nehme ich grundsätzlich Hartweizengrieß-Teigwaren ohne Ei. Nun zu meiner Champignonsauce. Sie brauchen:
- Champignons
- 1 Zwiebel (Größe richtet sich nach der Pilzmenge und wie zwiebelig Sie es mögen)
- Milch
- Speisestärke
- Öl
- Petersilie
- Salz und Pfeffer, eventuell Kümmel und Muskat, eine Prise Zucker
Alles in die gewünschte Größe schneiden (Champignons in Scheiben, Zwiebeln in Würfel). Eine Pfanne heiß werden lassen. Öl zufügen. Pilze zugeben, kurz anbraten. Die Zwiebeln ebenfalls zugeben und kurz mitbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze mit Milch ablöschen und so viel Milch zugeben, wie man Soße möchte. Das Ganze jetzt ca. 10-15 Minuten köcheln lassen und eventuell Miclh nachgießen, falls es zu wenig Soße wird. Dann Speisetärke mit wenig Wasser glatt rühren und die Soße zur gewünschten Dicke andicken. Schließlich mit einer Prise Zucker, Muskat, Kümmel und Salz und Pfeffer abschmecken – je nach Geschmack. Zum Schluß die Petersilie unterrühren.
Entweder sofort mit der Pasta verrühren oder dazureichen.
Gutes Gelingen!
Ob “Kitchen Spice”, “Baby Powder” oder “Vanilla Cupcake” – diese Kerzenfirma hat so ziemlich alle Geschmacks- bzw. Geruchsrichtungen, die man sich nur irgend vorstellen kann (oder auch nicht). Sogar die Zucker- und Zimtmischung, die man auf den Milchreis streut, wurde in einer Duftkerze untergebracht.
Als witzigen Effekt gibt es kleine Lampenschirme, die man auf die Kerzen stellen kann.
Allerdings hat das Ganze einen nicht so schönen Preis. Und mal ehrlich: Über 20 Euronen für eine Duftkerze auszugeben ist schon ziemlich viel. Glücklicherweise steht ja Weihnachten vor der Tür und Sie können sich ja eine Kerze schenken lassen. Aber riechen Sie lieber vorher mal alle durch und sagen Sie genau, was Sie gerne hätten, denn wer nicht auf “Lavender Vanilla” steht, freut sich wohl eher über “Clean Cotton” oder andere Düfte.
25. Oktober 2011
Jetzt mal ganz ehrlich! Wer braucht so was denn? Einen Akkuschrauber von Bosch nehm ich gerne, aber einen Akkuschrauber mit dem man Weinflaschen öffnen kann?!? Wer hat sich so was denn ausgedacht? Als Party-Gag vielleicht ganz nett, allerdings dann auch nur für Weiß- und Roséwein. (Rotwein sollte ja vorher schon mal “atmen”).
Und wie sieht’s mit dem Kraftaufwand aus? Normalerweise dreht man den Korkenzieher mit viel Gefühl (und natürlich Kraft) in den Korken, damit man ihn nicht beschädigt. Kann man mit einem Akkuschrauber überhaupt so viel Gefühl haben? Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie haben Gäste eingeladen und als Aufhänger stellen Sie eine Flasche Wein hin und legen die Bosch IXO Vino dazu. Jetzt geht’s ans Aufmachen. Sie setzen die Bosch an und werden plötzlich abgelenkt. Mit viel Kraft durchbohren Sie nicht nur den Korken, sondern auch gleich den Flaschenhals und der Wein fließt in Strömen. Jetzt allerdings auf Ihren guten Teppich.
Übrigens geht der Weinflaschenverschlusstrend weg vom Korken hin zu Schraubverschluss. Das ist nicht nur praktisch, weil man die Weinflasche wieder verschließen kann, sonder auch ökologischer, weil weniger Bäume gefällt werden müssen. Außerdem sind Korken teuer und werden natürlich auch in den Preis für eine Flasche Wein mit einberechnet. Und nur weil eine Weinflasche einen Korken hat, muss sie nicht unbedingt gut sein.
Ich erinnere mich an eine Radio-Werbung, wo es hieß: ” Der Wein schmeckt nach roten Johannisbeeren, roten Kirschen, im Abgang nach dunkler Schokolade usw.” – “Kork. Der Wein korkt.” Kork verursacht nämlich auch den Korkgeschmack im Wein. Bei anderen Verschlüssen können Sie sicher sein, dass der Wein nicht korkt.
Auf Ihr Wohl.